Die Griesbachklamm bei Erpfendorf

Wir wollten schon lange die Griesbachklamm in Tirol besuchen. Da die Wetterlage am heutigen Tag keine größeren Störungen erwarten lässt, fahren wir mit den Fahrrädern über Schleching und Kössen nach Erpfendorf. Der Radweg führt dabei zum großen Teil abseits vom Autoverkehr an der Tiroler Ache entlang.

In Erpfendorf ist es erst einmal garnicht so einfach, den Einstieg zur Klamm zu finden. Am besten orientiert man sich an den Wegweisern zum Parkplatz 1. Am Parkplatz gibt es Radboxen, in denen pro Box 2 Fahrräder kostenlos mit dem eigenen Fahrschloss eingeschlossen werden können.

Vom Parkplatz geht es am Griesbach entlang zum Eingang der Klamm. Für die Besucher stehen 3 unterschiedlich lange Runden zur Verfügung. Wir haben uns heute für die mittlere Route entschieden, die mit 2,5 Stunden Gehzeit angegeben ist. Es geht über Leitern, Brücke und Stege immer am Bach entlang das Tal aufwärts.

Griesbachklamm
Griesbachklamm

Überall laden kleine Plätze am Bach oder im Wald zum Rasten ein. Irgendwann verlässt der Pfad den Bach und kehrt in großem Bogen zum Ausgangspunkt der Tour zurück.

Von Erpfendorf fahren wir mit den Rädern zunächst nach St. Johann. Der historische Ortskern rund um die alte Post ist sehenswert und lädt zum Bummeln ein.
Da wir nicht die gleiche Strecke mit den Rädern zurückfahren wollen, haben wir uns für den Rückweg entschieden, die Route über Schwendt zu wählen. Auch wenn es zunächst steil bergauf geht, haben wir die Wahl nicht bereut. Man fährt auf oder neben kleinen Straßen, auf denen nur wenige Autos unterwegs sind und kommt an einer Fischzucht mit Gasthaus und einem idyllischen Badesee vorbei. Auf der linken Seite ragen die steilen Wände des Wilden Kaisers auf.
Vor Schwendt hat man noch einmal die Wahl zwischen zwei Wegstrecken, die beide nach Kössen führen. Wir haben uns für die etwas längere Varinte entschieden, die durch Schwendt und dann bergab nach Kössen führt. Vor hier ist es dann die schon altbekannte Rückfahrt über Schleching nach Unterwössen.

Mit dem Rad nach Berchtesgaden

Ich hatte schon lange vor, mit dem Rad nach Berchtesgaden zu fahren und einen Freund zu besuchen.
Google Maps schlägt für den Radfahrer in diesem Fall 3 Alternativen vor.
Ich habe mich bei der Hinfahrt für keine der vorgeschlagenen Routen entschieden, sondern bin zunächst die mir gut bekannte Strecke über den Maserer Pass und Reit im Winkl nach Ruhpolding gefahren.
Ab Ruhpolding fährt man zumeist ungestört vom Autoverkehr auf unbefestigten Waldwegen. Zunächst geht es nach Inzell, durch eine schöne Flußauenlandschaft in Bad Reichenhall und weiter bis Bayerisch Gmain. Am Ortsrand von Bayerisch Gmain gibt es die große Behinderteneinrichtung Hohenfried, die einen eigenen Dorfladen und ein Bistro betreibt. Da die Einrichtung praktisch am Weg liegt, ist das Bistro ein idealer Ort für eine Rast.
Zwischen Bischofswiesen und Berchtesgaden schlägt Google einen schmalen Weg oberhalb der Bahngleise vor, der aber seit einiger Zeit für Radfahrer gesperrt ist. Das Verbot ist nachvollziehbar, da der Hang nach einer Seite steil abfällt und der Pfad sehr schmal ist. Ich bin aber weder auf der Hinfahrt noch auf der Rückfahrt einem Fußgänger begegnet.

Berchtesgaden
Berchtesgaden


Bei der Rückfahrt habe ich mich für die von Google vorgeschlagene Route über Anger und Siegsdorf entschieden. Hier führt die Strecke zunächst wie auf der Hinfahrt nach Bad Reichenhall. Dann geht es weiter entlang der Autobahn. Die Route wechselt ständig von einer Seite der Autobahn auf die andere und nimmt alle Berge mit, die auf dem Weg liegen. Erst ab Siegsdorf fährt man ruhiger und bequem auf dem Fahrradweg nach Grassau. Im Rückblick würde ich die auf jeden Fall die Route über Inzell empfehlen, da sie ruhiger und landschaftlich reizvoller ist.

Meine Radl-Chiemgaurunde

Das Wetter versprach gut zu werden. Deshalb wollte ich mit dem Rad eine Rundstrecke über Reit im Winkl, Ruhpolding, Bergen und zurück erproben. Zunächst geht es von Unterwössen auf einem Radweg nach Oberwössen. Dann allerdings muss man auf die Straße ausweichen und in steilen Kurven zum Masererpass (793m) hinauffahren. Von dort geht es dann bergab zur ersten Zwischenstation in Reit im Winkl. Allerdings sollte man erst garnicht in den Ort hineinfahren, sondern gleich nach dem Ortseingang in Richtung Seegatterl nach links abbiegen. Am Seegatterl fährt man vorbei und auf der Straße durch das wunderschöne Tal an zahlreichen Seen vorbei in Richtung Ruhpolding. An der Chiemgau-Arena vorbei führt die Radstrecke direkt neben der Weißen Traun zum Ortsmittelpunkt von Ruhpolding. Von hier orientiert man sich in Richtung Traunstein, biegt aber kurz vor Siegsdorf nach links ab und folgt der Radweg-Beschilderung nach Bergen. Von Bergen führt dann ein Radweg neben der Landstraße über Staudach-Egerndach an die Tiroler Ache. Hier hat man die Wahl, auf welcher Seite des Flusses man über Marquartstein zurück nach Unterwössen fährt.

Die gesamt Strecke ist ca. 65km lang. Eine Aufzeichnung (Track im gpx-Format) der Route findet man hier.

Mit dem Rad rund um den Chiemsee

 

Die Radtour rund um den Chimesee bot sich als Tagestour bei schönem Wetter an, zumal in diesem Frühjahr durch das Coronavirus noch keine Urlauber unterwegs waren. Zunächst muss man jedoch von Unterwössen an den Chiemsee gelangen, indem man auf dem Uferweg entlang der Tiroler Ache zur Hirschauer Bucht radelt.

Von hier geht es auf einem gut markierten Radweg zunächst in Richtung Chieming. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich und nutzt nur selten öffentliche Straßen.

Radweg Chiemsee

Besonders reizvoll sind die Strecken durch den Wald und dicht am Ufer entlang. Auch die beiden Ortsdurchfahrten durch Seebruck und Gstadt haben mir sehr gefallen.

Herrenchiemsee

Von Prien führt ein Radweg teilweise parallel zur Autobahn nach Bernau.  Von hier gibt es dann einen gut ausgebauten Radweg an der B305 zurück nach Unterwössen.
Insgesamt werden es ca. 70km sein, die zu bewältigen sind. 

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